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  • Title: Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach Lifestream
    Descriptive info: .. Contact.. Name.. Email.. Message.. Send message.. Impressum:.. Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach.. Meiendorfer Rund 63.. DE-22145 Hamburg.. This is my personal lifestream.. I'm a 1969er digital pioneer and realtimeweb immigrant, working in communications as digital strategist and innovations driver.. Husband, father of four, riding icelandic horses, loving sauna.. For all controversy just visit my blog.. Haltungsturnen.. o.. r follow me on twitter.. And for my horse pics, look at my.. tumblr.. My content distributed on the web:.. Blog.. Twitter.. Instagram.. Locations.. Our Icelandic Horses.. Photos.. Music.. Delicious.. Video.. LinkedIn.. Tripit.. House.. Stable (our horses house).. my G+ profile.. our family photo page.. our family hub.. Share.. Loading,.. 0.. % complete.. Posts.. Profile.. Ich weinte vor Rührung und Freude.. Und vor Zorn.. Sep 23, 14.. Gestern und heute schwappte eine Geschichte durch meinen Facebook-Strom (merkwürdigerweise noch nicht in gleicher Intensität durch mein Twitter).. Nicht alle verlinkten auf den gleichen Artikel und ich musste auch etwas suchen, bis ich ein Video in hoher Qualität von diesem Ereignis fand.. Aber an vielen, vielen Stellen poppte diese Geschichte mit und von Emma Watson auf.. Zu Recht.. Seit einiger Zeit horche ich immer auf, wenn von Frau Watson die Rede ist, weil sie sich klug und klar zu Fragen des Feminismus und der Geschlechtergerechtigkeit äußert.. Das finde ich schon darum so besonders interessant und wichtig, weil meine Jungs mit ihr aufgewachsen sind, die ältesten mit ihr gemeinsam erwachsen geworden.. Irgendwie gehört sie für meine Generation zur Familie, vielleicht geht es ja der einen oder anderen von euch auch so.. Ich habe mir also ihre Rede vor den Vereinten Nationen zur HeForShe-Bewegung angesehen.. Tränen der Rührung.. Nun bin ich ohnehin eher nah am Wasser gebaut, was solche emotionalen Momente angeht - aber hier hat es mich wirklich gepackt.. Frau Watson hat mich gepackt, gerade als männlichen Feministen.. Ihre zugleich emotionale und extrem scharfsinnige, intellektuell anspruchsvolle Rede ist großartig, finde ich.. Wie sie gegen die dummerhaftigen und schrägen neuen Antifeministinnen anspricht, sich klar und deutlich positioniert als Feministin, erklärt, wie es kommt, dass sie Feministin wurde.. Ich selbst bin ja in einer feministischen Umgebung groß geworden, sozusagen in den Experimentalraum einer neuen Gemeinschaft von Männern und Frauen hinein geboren und gekommen.. Seit den 80ern waren die links-evangelischen Kirchen und Gemeinden in Nordeuropa und damit auch in Norddeutschland, in denen ich aufwuchs, solche Räume, in denen es leicht und fast selbstverständlich war, als Mann Feminist zu sein.. Bis heute ist es sowohl interessant als auch großartig, dass in den evangelischen Kirchen nicht-sexistische und geschlechtergerechte Sprache und Praxis üblich und verbreitet ist.. Unter Frauen und Männern.. Als Vater von Söhnen und einer Tochter habe ich keine andere Wahl als Feminist zu sein.. Und unterstütze ich Frau Watsons Aufruf, dass sich auch und gerade Männer ändern müssen und ihren Teil zu einer guten und gerechten Welt beitragen.. Tränen des Zorns.. Und dann sah ich die Links auf die Artikel, die zwar Emma Watson zujubeln, es aber mit einem fiesen Derailing verbinden.. Die behaupten, Frau Watson denke den Feminismus neu und wolle, dass Männer nicht so hart angegangen werden ("not shaming men in the process", dafür gibt es keine elegante Übersetzung irgendwie).. Diese Interpretationen machen mich wirklich sauer.. Denn sie sind einfach falsch und so etwas sagte sie an keiner einzigen Stelle.. Im Gegenteil fordert Frau Watson die Männer auf, sich an die Seite von Feministinnen zu stellen, selbst Feministen zu werden, und die Welt zum Besseren zu verändern.. Auch, weil viele von uns Männern auch selbst krank werden und leiden unter der Ungerechtigkeit und den stereotypen Rollenzuschreibungen.. Damit hat sie aus meiner Sicht Recht.. Und gerade als Vater von drei Söhnen ist mir deren feministische Erziehung ja nicht nur wichtig, damit sie zu denen gehören, die die Welt ein bisschen besser machen - sondern eben auch, weil es ihnen damit besser gehen wird.. Davon bin ich überzeugt.. Wenn Emma Watson Männer mit anspricht in ihrer Rede und mit ihrem Programm, dann nicht sanft oder verständnisvoll.. Sondern klar und deutlich.. Und mit dem Hinweis, dass sie sich radikal ändern müssen.. Dass gerade Männer diesen radikalen Weg mitgehen müssen.. Was ich bewundere an ihrer Rede, ist, dass sie Männer einlädt, Teil der Bewegung für eine gerechtere Welt zu werden.. Und sie auffordert, sich zu entscheiden.. Denn Maskulinisten und vergleichbare Idioten sind eben dies: Idioten, für die es keine Entschuldigung gibt.. Schaut euch noch einmal ihre Rede an.. Und noch einmal.. Hört ihr sorgfältig zu, denkt nach.. Ich bin mir sicher, dass diese Rede von Emma Watson dazu beitragen kann, den eigenen Blick auf Feminismus zu verändern.. Und sich zu radikalisieren.. Das hat sie jedenfalls mit mir gemacht.. Wie die Zeit vergeht.. Aug 21, 14.. 2010 waren wir auf Læsø.. Damals mit allen vier Kindern.. Und auf Højsande, dem höchsten Punkt der Insel, steht ein Baumstumpfdingens, das eine magische Anziehung auf Jugendliche hat.. Primus 2010 auf Højsande.. Secundus 2010 auf Højsande.. 2014 waren wir wieder auf Læsø.. Diesmal mit zwei Kindern.. Und auf Højsande, dem höchsten Punkt der Insel, steht immer noch ein Baumstumpfdingens, das eine magische Anziehung auf Jugendliche hat.. Quarta 2014 auf Højsande.. Tertius 2014 auf Højsande.. Und 2008 waren wir ja übrigens auch auf Læsø.. Ihr erkennt das Muster.. Da hatte Tertius Gott entdeckt im Museumshof.. 2014 hat er ihn wieder gesucht.. Tertius entdeckt Gott 2008.. Tertius entdeckt Gott 2014.. Teilhabe in der digitalen Gesellschaft.. Aug 20, 14.. Ich bin ja vor einiger Zeit in den Vorbereitungsausschuss der Synode (Parlament) der Evangelischen Kirche in Deutschland berufen worden, weil sie sich im Herbst mit dem Thema.. Kommunikation* des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft.. beschäftigen wird.. Dabei habe ich mich wieder mehr mit ethischen und kirchlich-praktischen Fragen beschäftigt, die sich aus der Digitalisierung ergeben.. Ein paar Gedanken bringe ich jetzt ein - wenn es darum geht, meine Kirche in dieser Frage zu positionieren.. Hier seien sie einmal etwas unsortiert und unvollständig geteilt.. Der etwas pathetisch-appellative Ton ist dem geschuldet, dass es Entwurfssätze für eine Stellungnahme, ein Papier sind.. Mal sehen, was von diesen Gedanken die nächsten Monate und Runden überdauert, bis die Synode im November zusammen kommt und was sagt.. * [Update 20.. 8.. ] hier stand zuerst "Verkündigung".. Das ist aber falsch und auch irreführend, weil wir zwischen Kommunikation (multidirektional in Worten, Bildern, Taten) und Verkündigung unterscheiden.. _______________.. Kirche und digitale Räume.. Für eine evangelische Kirche als einer Kirche des Wortes und der Kommunikation ist es notwendig, da aktiv und ansprechbar zu sein, wo Menschen zusammen kommen, um miteinander zu sprechen und zu kommunizieren.. Die fortschreitende Digitalisierung von Kommunikation, Texten, Bildern und anderen Medien hat einen neuen Raum geschaffen, in dem Menschen dieses tun.. Kirche hat sich in Verkündigung und Kommunikation in ihrer Geschichte immer schon der jeweils innovativsten Mittel und Orte bedient.. Bereits Jesus war mehr unterwegs als es zu seiner Zeit üblich war.. Paulus und die frühen Gemeinden nutzten das bis dahin fast nur der römischen Politik vorbehaltene System der Briefe und Kopien.. Ohne die revolutionäre Technologie des Druckens wäre die Reformation nicht möglich gewesen.. Radio und Fernsehen wurden von missionarischen Kirchen seit ihrer Erfindung eingesetzt.. Die Chancen der Digitalisierung und der digitalen Netzwerke und des Internet mit Kraft und Überzeugung zu nutzen, steht in einer guten Tradition und ist für evangelische Kirchen alternativlos.. Eine Herausforderung in jeder Medienrevolution ist es, die richtigen Räume und Sprachen zu finden, um das Evangelium weiterhin kommunizieren zu können.. Insbesondere die Ent-Räumlichung von Nähe ist dabei eine Rahmenbedingung, auf die evangelische Kirche noch keine Antwort gefunden hat: Wie können unter der Bedingung der Digitalisierung virtuelle und anfassbare Räume und Orte geschaffen werden, an und in denen sich Gemeinde bilden kann und Kirche und Christinnen und Christen sich finden lassen können? Was ist der Kirchturm in digitalen Welten, die zunehmend Teil der Lebenswirklichkeit der Menschen sind?.. Die Digitalisierung schreibt die Entwicklung fort, die seit Erfindung der Schrift begonnen hat: Sie macht Kommunikation unabhängiger von Raum und Zeit.. Mit der Digitalisierung ändert sich vor allem die Geschwindigkeit dieser Entwicklung.. Eine kirchliche Praxis, die Menschen in der digitalen Gesellschaft erreichen will, muss ihren Erwartungen an Verfügbarkeit und Geschwindigkeit entsprechen.. Vor allem die Chance, sich in digitalen Räumen finden lassen zu können, kann nur ergreifen, wer in ihnen präsent ist und ihre Medienregeln beachtet.. Die Digitalisierung von Inhalten und Beziehungen hat diese durchsuchbar und auffindbar gemacht.. Nur wenn Verkündigung und Kommunikation digital vorliegt oder digital übersetzt ist, wird Kirche weiterhin Teil der Gesellschaft und des Alltags der Menschen sein können.. Im neu entstandenen Bereich zwischen "privat" und "öffentlich" ist eine Form der Zugänglichkeit entstanden, den die kirchliche und gemeindliche Praxis nutzen wird.. Christin und Christ in der Welt kann ja nur sein, wer in der Welt lebt.. Wenn digitale Räume und Netze für immer mehr Menschen aller Generationen fester Bestandteil ihrer Welt sind, muss es kirchliche Verkündigung und christliches Zeugnis in diesen Räumen und Netzen geben.. Ohne aktiv in diese Welt zu gehen, scheitert kirchliche Praxis.. Unabhängig von der je eigenen Befindlichkeit und Meinung zu ihnen, ist die Ansprechbarkeit in digitalen Räumen und Netzen auf das eigene christliche Bekenntnis für alle notwendig, die sich der Kommunikation des Evangeliums widmen.. Die Digitalisierung der Gesellschaft hat die Entwicklung beschleunigt, dass es neben der Parochie andere, gewählte Gemeindeformen gibt.. Das ist nicht neu, sondern schon durch die Urbanisierung und Globalisierung entstanden.. Umgemeindungen waren hier ein Instrument und eine Antwort.. Jetzt entsteht durch die Ent-Räumlichung von Heimat und Beziehungen das Bedürfnis nach ent-räumlichten Gemeinden.. Für Menschen, die Nähe ohne räumliche Nähe suchen und finden, muss und wird evangelische Kirche Gemeinden (er)finden und Gemeinschaft schaffen müssen, die anderen Menschen fremd sind.. Hier Verbindlichkeiten und Verlässlichkeit zu entwickeln, wird nur möglich sein, wenn sich diese Gemeinden in digitalen Netzen bilden können.. Wie in den vergangenen Medienrevolutionen wird es auch bei der Digitalisierung der Gesellschaft darauf ankommen, christliches Leben und kirchliche Praxis so zu interpretieren und beispielhaft zu zeigen, dass Freiheit in Gemeinschaft möglich wird.. Bildung als kirchliches Thema.. Lesen und Schreiben hat Menschen ermöglicht, sich mehr Teilhabe zu erobern.. Die Kirchen der Reformation haben das immer unterstützt.. Medienethische Bildung und Wissen über Wirkung und Wirkweisen von Bildern und Texten helfen Menschen, Manipulation zu erkennen.. Und heute hilft ein besseres Verständnis von Digitalisierung, Daten und Netzwerken, Freiheit und Teilhabe zu erlangen.. Dies ist eine Aufgabe für eine Kirche der Freiheit.. Die evangelische Kirche hat die Alphabetisierung unterstützt und fördert alle Bildungsoffensiven, die zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe führen.. Dazu gehört heute, dass in immer mehr Ländern beispielsweise Algorithmen und Programmiersprachen zum Curriculum der Schulen gehören.. Jede Entmystifizierung von Daten und Prozessen ist ein Schritt zu freier Entfaltung.. Die Gesellschaft darf nicht in "user" und "loser" zerfallen.. Teilhabe in der digitalen Gesellschaft darf nicht abhängig sein von Bildung und Einkommen.. Wissen und Rationalisierung sind Voraussetzungen für Freiheit im Umgang mit Technologien und Medien.. Darum setzt die evangelische Kirche digitale Bildung im Sinne von "digital literacy" auf die Agenda ihrer eigenen Bildungsangebote und fördert und unterstützt alle Initiativen, digitale Bildung im gesellschaftlichen Bildungskanon zu verankern.. Und Datenschutz?.. Teilhabe in der digitalen Gesellschaft hat unmittelbare Implikationen auf Datenschutz und Datensicherheit.. Für die evangelische Kirche stehen dabei der Mensch und seine Freiheit und Autonomie im Mittelpunkt.. Die Vorstellung einer naturgesetzliche Eigendynamik digitaler Prozesse widerspricht evangelischer Sicht auf die Gesellschaft.. Dennoch sieht und anerkennt die evangelische Kirche, dass sich Vorstellungen von Datenschutz und Privatsphäre im Verlauf der Geschichte immer wieder geändert haben und weiter ändern.. Es widerspricht evangelischem Verständnis, den Status Quo per se für besser zu halten als eine Veränderung.. Die eigenen Regeln zum Umgang mit Daten müssen dem Ziel dienen, das Evangelium in digitalen Räumen und Netzen zu kommunizieren.. Datenschutz ist kein Wert an sich und kein Selbstzweck, sondern dient dem Schutz der Menschen vor staatlicher Überwachung.. Heute muss dieser Schutz gegenüber Unternehmen und nicht-staatliche Organisationen ausgeweitet werden.. Datenschutz kann und darf aber nicht zum Rückzug aus der Welt und der digitalen Gesellschaft führen.. Wo kirchliche Richtlinien eine aktive Kommunikation des Evangeliums in digitalen Räumen und Netzen verhindern oder Mitarbeitende von Kirchen in ihrer Arbeit in diesen Räumen und Netzen behindern, bedürfen sie einer Revision.. Meinung und Kontext und Medien.. Jul 25, 14.. Kriegsberichterstattung finde ich grauenvoll.. Nicht so grauenvoll wie Krieg, aber doch grauenvoll.. Meine eigene Lösung dafür ist, dass ich mich aus den aktuellen Medien ausklinke und eher langsamere Medien nutze.. Was mir leicht fällt, da ich TV eh nicht nutze und in Print und Online eher Wochentitel und Hintergrundgeschichten lese.. Und mir zusätzlich über meine sozialen Filter eine Auswahl anderer Berichte schicken lasse (Twitter vor allem, teilweise auch Facebook).. Selbstverständlich kann es auch keine objektive Berichterstattung geben.. Darum empfinden die meisten Menschen, mit denen ich über die Berichterstattung über den Krieg gegen Israel spreche, sie als einseitig.. Einige als einseitig anti-israelisch, andere als einseitig pro-israelisch.. Teilweise die gleichen Berichte.. Zwei Aspekte fallen mir dabei besonders auf, die mit Online und Social Media zu tun haben - und sich seit der Unsitte der embedded journalists auch noch mal verändert haben.. Und am Ende ein Bonustrack über extreme Unterschiede, wie Medien über einen antisemitischen Vorfall in Österreich "berichten".. Ganz am Ende dieses Textes.. 1.. Asymmetrie der Bilder.. Dass ich viele Berichte als anti-israelisch empfinde und dass viele Menschen, die Berichte sehen - selbst wenn sie sie nicht als parteilich erleben - einen Zorn auf Israel entwickeln, hängt nach meiner Wahrnehmung mit der Asymmetrie der Bilder zusammen.. Der.. Münchner Historiker Wolffsohn weist auf die Bilder-Taktik in Guerrilla-Kriegen.. hin.. Ich stimme ihm nicht in allem zu, aber es sind schon die Bild-Details, die die Berichterstattung so grauenvoll machen.. Tatsächlich empfinde ich das Beispiel der Kinder, die am Strand spielend tödlich getroffen wurden (und hier dann nicht nur die Bilder selbst sondern auch die Geschichte), da sehr bedenkenswert: Der Reflex ist bei vielen in meinem Umfeld gewesen:.. "Siehste, die Israelis schrecken nicht mal davor zurück, Kinder zu ermorden".. Ein Nachdenken darüber, was und wie es passiert ist, findet nicht mehr statt.. Beispielsweise die Frage, wieso sie da spielten.. Dass die Eltern ja wohl, wenn wir einmal nachdenken, davon ausgingen, dass sie da sicher sind.. Dass sie also ein Wissen, eine Erfahrung haben, dass die israelische Armee genau so etwas nicht machen wird.. Dass es ihr dennoch passierte, ist grauenvoll und falsch.. Und wird untersucht (wo gibt es das sonst in einem Land, das im Krieg ist?).. Diese Überlegungen machen es nicht besser, setzen aber einen emotionalen Kontext, den Bilder eher verhindern.. Und weil es quasi nur Bilder gibt, die ein einseitges Bild zeichnen (was auch in der Natur dieses Krieges liegt), nur die eine Seite eomtionalisiert durch Bilder dargestellt werden kann, ist es auch logisch, dass verantwortungsvolle Journalistinnen in den Texten und Tonspuren wiederum hier eine Relativierung versuchen - so dass bei uns, je nachdem ob wir mehr auf den Text oder das Bild achten, beim gleichen Beitrag eine eher pro- oder anti-israelische Position hängen bleibt.. 2.. Persönliche Sichtweisen neben den Berichten.. Vor allem Twitter bietet eine Möglichkeit, neben den "offiziellen" Berichten der Journalistinnen, die vor Ort oder in der Nähe sind, auch noch mehr über ihre Haltung, über ihr Herangehen zu erfahren.. Und zumindest für die, die sich intensiver mit Medien beschäftigen, stellen diese - wenn auch immer als privat/persönlich gekennzeichneten - Accounts eine wichtige zweite Quelle dar.. Die vor allem mir, der ich aufgrund der Berichte der letzten Jahre bei einigen Medien (vor allem ARD, Deutschlandfunk, Spiegel, aber auch Süddeutsche und einigen anderen Zeitungen) erstmal den Grundverdacht einer latent einseitigen Berichterstattung hege, helfen, zu erkennen, wie das zustande kommt und wo sich Journalistinnen dennoch bemühen, von ihrer eigenen Meinung zu abstrahieren.. Zwei Tweets von gestern von den Korrespondenten von ZDF und ARD sind für mich da exemplarisch.. Dazu sei gesagt, dass der gesamte Twitteraccount bei beiden jeweils versucht, beide Seiten zu sehen und nicht besonders gefärbt ist.. Und dass 140 Zeichen zu einer Verkürzung führen, die zuspitzt.. Aber da sie beide Profis sind und Kurzformate "können", ist es aus meiner Sicht legitim, auch auf problematische Narrative in Tweets hinzuweisen.. Grauenhafte Bilder nach Raketeneinschlag in UN Schule Nord Gaza, viele tote Kinder.. Wollten dort Schutz suchen.. Isr.. Armee "untersucht".. — Christian Sievers (@CHSievers).. July 24, 2014.. Ist das "untersucht" ein Zitat? Oder eine Distanzierung? Die eine wird es so lesen, die andere anders.. Gestern hatte ich bei den Retweets und den Tweets des ZDF-Mannes Sievers den Eindruck, dass er relativ klar Position bezieht - gegen Israel.. Und das, obwohl das ZDF in den Nachrichten weit ausgewogener berichtet als die ARD.. Manche Tweets von Sievers haben mich erschreckt, zugleich aber auch den Respekt dafür erhöht, wie er versucht, tatsächlich zu berichten aus einer Situation, in der die Anfälligkeit für Propaganda und spektakuläre asymmetrische Bilder extrem hoch ist.. Anders ARD-Mann Schneider.. Ich finde bemerkenswert, dass er bewusst keine Bilder auf Twitter postet, auch nicht weitergibt, das auch begründet.. Dass er immer wieder Position bezieht, oft zu den hochemotionalisierten Themen wie toten Kindern etc.. Und dann haut er so was raus - auf deutsch und englisch und also nicht unüberlegt, gleich auch noch zu Facebook gespielt - was mir den Magen umdreht:.. Dummheit der europ.. Protestbeweg.. : Wg.. antisemit.. Slogans, die sich gg.. Juden wenden u.. nicht gg isr.. Politik, hört in.. #Israel.. niemand zu#fb.. — Richard C.. Schneider (@rc_schneider).. Auf einer Linie mit dem grauenvollen Kommentar in den Tagesthemen von Sabine Rau.. Antisemitismus als taktische Dummheit.. Nicht als Verbrechen.. Auch in den Tweets und Timelines dieser beiden exemplarischen Beobachter und Berichterstatter erklärt sich mir der Unterschied in der Tonalität und Linie der Berichte in ZDF und ARD.. Oft nur in Nuancen.. Bonustrack.. Davon unberührt hat mich gestern sprachlos gemacht, wie extrem unterschiedlich zwei (Online-) Medien über den Versuch von Antisemiten berichteten, Spieler eines israelischen Fußballklubs zu verprügeln.. Focus schrieb.. :.. Plötzlich herrscht völliges Chaos,.. schwarz gekleidete Aktivisten.. stürmen während eines Fußball-Testspiels im österreichischen Bischofshofen auf den Platz und attackieren die Profis des israelischen Clubs Maccabi Haifa.. Die Spieler setzen sich zur Wehr.. Während die.. Welt das gleiche so formulierte.. Die.. antisemitischen Randale.. haben den Fußball erreicht: Nach einem Platzsturm wurde am Mittwoch ein Testspiel zwischen dem israelischen Spitzenklub Maccabi Haifa und dem früheren französischen Meister OSC Lille abgebrochen.. Das sind nur kurze Ausschnitte aus jeweils in der Tonalität so bleibenden radikal unterschiedlichen Artikeln.. Hervorhebungen von mir.. Antisemitismen.. Jul 22, 14.. Achtung: Hier folgen teilweise antisemitische Inhalte, die ich eingebunden habe, um ihren Antisemitismus zu zeigen.. Bitte nicht weiterlesen/-sehen, wenn dieses nicht erträglich ist.. Keiner der Inhalte bleibt unkommentiert und ohne Einordnung und Kritik.. In den letzten Wochen war ich teilweise sehr überrascht, wie viele Dinge mit offensichtlichem und - vor allem - weniger offensichtlichem Antisemitismus mir in meine Nachrichtenströme auf Twitter und Facebook gespült wurde.. Vor allem von Menschen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie erschrecken, wenn sie realisieren, welchen Kontext Dinge haben, die sie teilten.. Darum vorher ein bisschen Kontext für die Dinge, die ich hier zusammentrage:.. Ich werfe niemandem Antisemitismus vor.. Mir geht es darum, den tief liegenden, auch kulturell sehr tief verwurzelten Antisemitismus sichtbar zu machen, der hinter und unter bestimmten Erzählungen und Darstellungen liegt.. Es wäre naiv, anzunehmen, dass rund 2000 Jahre stabiler und wirkmächtiger Antisemitismus keine Spuren hinterlassen hätten.. Sehr viel Literatur und sehr viel Denken bis zur Mitte des 20.. Jahrhunderts ist von Antisemitismus und Judenhass durchzogen.. Der Versuch der endgültigen Vernichtung sowohl der jüdischen Religion als auch des jüdischen Volkes hat das auf die Spitze getrieben.. Damit ist in Europa eine neue Situation entstanden, die viele Menschen sensibel gemacht hat für die jahrhundertealte Tradition.. Anderswo gab es diesen Bruch nicht.. So wie überall gibt es auch das Phänomen des Selbsthasses.. Bei den Antideutschen, traditionell bei vielen russischen Intellektuellen, unter Jüdinnen.. So wenig wie eine Antideutsche als Kronzeugin herhalten kann, dass alle Deutschen scheiße seien, so wenig kann jüdischer Antisemitismus helfen, zu begründen, warum etwas nicht antisemitisch sei.. Antisemitismus ist eigentlich das falsche Wort.. Ja, das weiß ich, ich bin Theologe, remember.. Korrekt müsste ich von Antijudaismus sprechen, denn Semiten sind alle semitischen Völker, darunter viele, in denen heute ein sehr großer Teil der Bevölkerung Israel vernichten will und Jüdinnen und Juden hasst.. Aber politisch hat sich der Begriff Antisemitismus eingebürgert.. Darum bleibe ich hier dabei.. Vor allem aus Gründen der Verständlichkeit.. Und weil in Europa Judenhass, seitdem er kritisiert wird, als Antisemitismus bezeichnet wird.. Die brutale Rachereligion.. In den letzten Tagen wurde rauf und runter, vor allem auf Facebook, ein Video von 2012 geteilt, mit dem eine amerikanische jüdische Künstlerin auf das Lied "This Land is Mine" das ewige Abschlachten in dem Landstrich, in dem heute wieder Israel liegt, darstellt.. Dieses Video ist auf so vielen Ebenen unerträglich, dass es fast schwer ist, irgendwo anzufangen.. Mein Pastor.. Peter Fahr.. hat es - pikanterweise als.. Reaktion auf die Veröffentlichung des Videos auf der Facebookseite unserer Kirchenzeitung.. - aber sehr gut zusammen gefasst.. Denn das Video ist sowohl historisch als auch theologisch und politisch einfach nur falsch.. Was macht es antisemitisch?.. Vor allem zwei Aspekte, die sofort ins Auge springen: Zum einen, dass nur (und wirklich nur) die Juden im Video das Symbol ihrer Religion als Waffe benutzen.. Niemand anders tut das.. Die Muslime nicht mit dem Halbmond, die Ägypter nicht mit dem Skarabäus, die Assyrer nicht mit ihren Symbolen und so fort.. Allein die jüdische Religion ist gewalttätig, in allen anderen Fällen ist es die weltliche Macht.. Und zum anderen diffamiert bereits der Titel des Films in Buchstaben, die an das hebräische Alphabet erinnern sollen (und die ikonografisch exakt den Titel des wirkmächtigsten Nazifilms "Der ewige Jude" nachbilden), die jüdische Religion - wenn nur gezeigt wird, dass diesem Satz Gottes diese entsetzliche Gewalt folgt.. Und die anderen Herrscher - Assyrer, Ägypter, Hethiter, Sumerer, Griechen, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Engländer etc.. - singen dieses Lied fröhlich weiter, als ob der jüdische Anspruch nur einer unter vielen wäre.. Der Satz ist aber ein Satz Gottes.. Und es wird in der Bibel immer wieder betont: Das Land gehört Gott und ist den Juden nur geliehen.. Die historisch unwahre Gleichsetzung von Judas Makkabäus mit den Eroberern des Landes fällt da im Verhältnis kaum noch ins Gewicht und ist vielleicht nur für Thoeloginnen erkennbar.. Wenn jemand vorsichtig anmerkte, wie schlimm das Video sei, wurde oft geantwortet, dass doch aber Frau Paley eine anerkannte Künstlerin und außerdem Jüdin sei.. Auch das ist aber ein unhistorisches Argument, das keines ist.. Im 19.. Jahrhundert waren unter den härtesten Antisemiten etliche Juden.. Das ist - siehe oben der Vergleich mit den Antideutschen - sozusagen Normalität.. Zumal ihre Website zeigt, dass sie selbst offenbar vom Hass auf ihre Religion und auf die Thora zerfressen ist.. Der Landklau.. Auch dieses Bild wird viel rumgereicht, um zu zeigen, dass es mehr als verständlich sei, dass die Palästinenserinnen zornig seien und sich wehrten.. Wie falsch und absurd dieses Bild ist, hat.. Bernd Schade ausführlich mit einer Bildmeditation.. geschrieben.. Hier sei nur auf die wichtigsten Aspekte verwiesen.. Der antisemitische Kontext ist dabei vor allem das Narrativ vom raffgierigen Juden, der sich Land unter den Nagel reißt, das ihm nicht gehört.. Verbunden mit der antisemitischen Erzählung, dass die Juden nun mal selbst schuld seien an ihrer Verfolgung und daran, dass alle andere sie hassen würden.. Das sind sozusagen die hinter diesem Bild liegenden Motive, die es sofort einleuchten lassen, dass im aktuellen Krieg gegen Israel eigentlich Israel und die Juden schuld sind.. "Und die Juden" ist in diesem Fall notwendig, weil die Karten ja auch bewusst jüdische Siedlung vor der Staatsgründung mit einbeziehen.. Das eigentlich perfide an dem Bild ist aber, dass es bei gleicher Färbung und teilweise gleiche Beschriftung komplett unterschiedliche Dinge abbildet.. Bei Bernd ist es.. ausführlich dargestellt.. - aber zusätzlich werden auch, je nachdem, was opportun ist, um die Botschaft vom jüdischen Landraub zu untermauern, entweder jüdische oder palästinensische Siedlungsgebiete und Landbesitz einfach ausgeblendet.. Mal so, mal so.. Es entsteht ein konsistentes Bild der systematischen Vertreibung der eingesessenen Bevölkerung durch die raffgierigen Juden, die darum nun mal damit leben müssen, dass sie wieder ins Meer geworfen werden sollen.. Dass das weder mit diesen Karten tatsächlich gezeigt wird noch in dieser Form wahr ist, spielt dann kaum noch eine Rolle.. (Bei allen Fehlern, die die Besatzungsmacht England, die die UNO, die auch vorher schon die zionistischen Siedlerinnen und Siedler gemacht haben, die unbestritten sind.. ).. 3.. Der ewige Jude.. In der aktuellen Eskalation auf Demonstrationen zur Solidarität mit der Hamas und den Palästinenserinnen kommen etliche tiefe antisemitische Erzählungen an die Oberfläche.. Tatsächlich hoffe ich ja, dass.. persönliche Berichte wie der von Juna.. vom Wochenende die eine oder andere nachdenklich machen, in welches Fahrwasser die eigene Solidarität da gerät.. Ich werfe niemandem vor, dass sie in der Bewertung der Schuld am aktuellen Krieg gegen Israel die gleiche Position vertritt wie offen antisemitisch agierende Menschen, ich möchte ja auch nicht, dass ihr mir vorwerft, dass ich in dieser Frage mit unappetitlichen Rechtspopulistinnen einer Meinung bin.. Nur bitte ich darum, einmal zu gucken, inwieweit das antisemitische Motiv des "ewigen Juden" im Hintergrund schwelt.. An zwei Stellen wird das für mich deutlich.. Zum einen tatsächlich an der Fixierung auf den Israel-Krieg.. Erst der Krieg um Israel mobilisiert viele Menschen, emotionalisiert sie.. Der Krieg um Syrien oder die Ukraine nicht.. Das ist nicht an sich schlimm, offenbart aber eine Fixierung, die ohne einen Hinweis darauf, dass Israel ein jüdischer Staat ist, kaum erklärbar wäre.. Auch der ewige Verweis auf Konzentrationslager und Nazis gehört in den Kontext.. Die Vorstellung, das Volk, das knapp der vollständigen Vernichtung entkommen ist, habe sich moralisch und ethisch anders zu verhalten, ist zutiefst antisemitisch in seiner Fixierung auf den ewigen Juden.. Zum anderen hat mich wirklich bestürzt, was eine Freundin mir letzte Woche erzählte.. Dass sie Jüdin ist, wusste ich nicht, sie erwähnte es nebenbei, als wir über antisemitische linke Kommentare sprachen, die einige auf meiner Facebook-Seite hinterließen, bevor ich sie blockte.. Und sagte, dass sie in ihrem Studium und in ihren Jobs (vollkommen akademisches Mittelschichtumfeld ohne muslimische Einwanderer) oft die Antwort bekam, sie sähe gar nicht aus wie eine Jüdin, wenn beiläufig bekannt wurde, dass sie eine ist.. Das "meint niemand böse" und wahrscheinlich ist sich auch kaum eine bewusst, dass es nicht mehr nur verdeckt sondern offen antisemitisch ist - aber das erschreckt mich doch.. Es ist erklärbar, Jahrhunderte Erzählung vom "ewigen Juden", eine systematische Vermessung von Nasen etc.. müssen ja nachwirken.. Aber es ist weder eine Kleinigkeit noch witzig.. 4.. Die Kinderschänder.. Ob Brunnen vergiften oder Kinder schänden - "die Juden" sind immer an allem Schuld gewesen.. Ich nehme an, dass Jürgen Todenhöfer, der wieder einmal im TV seine kruden Thesen ausbreiten darf, jede verklagen würde, die ihn einen Antisemiten nennt (was übrigens auch ein typisches Motiv ist, auch in von mir beendeten und gelöschten Kommentaren auf meinem Facebook-Profil gab es Klagedrohungen bei Hinweisen auf antisemitische Muster in Argumentationen).. Mit seinen Fotomontagen oder gestellten Fotos auf Facebook aktuell bedient er aber klassische Erzählungen.. Wie mit dem leuchtend staubfreien Kinderspielzeug in zerstörten Häusern.. Ohne auch nur ein offen antisemitisches Wort sagen zu müssen, schreit dieses Bild:.. Seht her, diese Juden schänden die Kinder.. Vergiften die Brunnen.. Während die armen Opfer, wenn sie sich wehren, lediglich eine Sauna zerstören.. Was ein weiteres Motiv bedient - denn was drückt den absurden Reichtum "der Juden" besser aus als eine Sauna (!) in einem der heißesten Flecken rund ums Mittelmeer.. Der jüdische Wucherer lässt grüßen.. Dass Todenhöfers Bilder und Geschichten so einen Widerhall finden, hängt auch (nicht nur, klar) mit den tiefen, über Jahrhunderte gewachsenen Ressentiments und Vorurteilen zusammen, was und wie Juden seien.. Er muss und wird (nehme ich an) keine antisemitischen Worte nutzen.. Braucht er auch nicht.. 5.. Auge um Auge.. Der historische zivilisatorische Fortschritt, aus Rache keine Eskalation zu suchen sondern nur eine Kompensation, wurde in der europäischen Geschichte des Antisemitismus immer wieder gegen die jüdische Religion gewandt.. Hier die Rachereligion (siehe oben), da die andere Wange, die hingehalten wird.. Dass die Autoritäten der Palästinenserinnen statt Bunkern und Schutzzäunen und einer Raketenabwehr lieber Abschussrampen und Tunnel für den Waffenschmuggel bauen, ist fast egal, wenn das Ungleichgewicht der Kinder, die in diesem Krieg sterben, so krass ist.. Wenn radikalisierte Menschen sich als Schutzschild auf Waffenlager stellen, kann man sie dann wirklich Zivilistinnen nennen? Und dass Israel seine Bevölkerung schützt, Bunker baut, Warnungen rausgibt, einen Zaun und eine Raketenabwehr installiert, ist wertlos, wenn es nur dazu führt, dass die Schuldfrage durch das Zählen von toten Menschen moralisch eindeutig geklärt werden kann.. Dass sie nicht die andere Wange hinhalten, dass sie sich weigern, sich ausrotten zu lassen - dieses gegen Israel zu verwenden, ist anders als mit Antisemitismus kaum noch erklärbar.. Vielleicht ist es eher das "ewiger Jude"-Motiv, ich weiß es nicht.. Aber der Bodycount, das Aufrechnen von Toten in diesem Krieg für eine moralische Bewertung der Schuld an diesem Krieg, lässt mich fast ratlos zurück, nachdem der ohnmächtige Zorn sich gelegt hat.. Denn diesem Punkt ist mit Argumenten noch weniger beizukommen als den anderen, klarer antisemitischen Motiven.. Er ist einfach nur absurd und verquer.. Krieg gegen Israel.. Jul 09, 14.. Krieg ist immer scheiße.. Punkt.. Richtig scheiße.. Und unendliches Leid.. Ich kenne Krieg nicht und bin froh darüber.. Aber ich kenne Menschen, die seit Jahren im Krieg leben.. Gegen die seit Jahren ein Krieg geführt wird, der in den meisten Medien und auch Diskussionen in Deutschland als "Nahost-Konflikt" verharmlost wird.. Für Krieg gibt es nie nur eine Schuldige.. Schuld ist ohnehin eine Kategorie, die schlecht passt.. Es gibt Ursachen und es gibt Motivationen.. Und es gibt, immer, Profiteure.. Was beim Krieg gegen Israel oft vergessen wird, ist, dass er schon so lange geht.. Und dass Israel in der Vergangenheit große Fehler gemacht hat.. Ich bin nun wirklich kein Fan von Netanyahu, die meisten Menschen, die ich in Israel kenne, gehören eher zur Linken und waren lange in der Friedensbewegung.. Aber mein Eindruck ist, dass der linke Künstler Yali Sobol in einem Interview mit der NZZ.. ganz gut die verlorenen Illusionen wiedergibt.. Ich wuchs in einem Haus auf, in dem man an den Friedensprozess und an die Zweistaatenlösung glaubt.. Aber ich bin nicht sicher, ob das noch in dieser Generation möglich ist.. Als Mitglied der Friedensbewegung habe ich an vielen Demonstrationen teilgenommen.. Ich hielt Banner hoch mit der Aufforderung, die Golanhöhen zurückzugeben.. Wenn man aber sieht, was in den letzten zwei Jahren in Syrien passierte, muss man sich fragen: Was wäre geschehen, wenn wir den Golan tatsächlich an Syrien zurückgegeben hätten?.. Es ist ein bisschen zum Verzweifeln.. , dass Berichte und Kommentare, die aus dem Propaganda-Mainstream gegen Israel ausbrechen, fast nur in mir politisch unerträglichen Medien erscheinen, wie der.. Welt.. beispielsweise.. Dass vor allem in der deutschen Linken, die doch in Anspruch nimmt, gegen Kriege zu sein und sensibel auf Machtstrukturen und Manipulationen zu achten, die Schuldfrage so eindeutig beantwortet wird (nicht von allen, aber doch von vielen).. Meines Erachten ist es an der Zeit, spätestens jetzt, wo die Offensive auf allen Ebenen läuft, Israel endgültig zu vernichten, Stellung zu beziehen, und die eigene indifferente Meinung und Haltung aufzugeben.. Zu den Fehlern der Linken in Europa und in Israel gehörte in den letzten 20 Jahren meines Erachtens, dass sie zu optimistisch auf Friedens- oder zumindest Koexistenzmöglichkeiten gesetzt hat, ohne die eine Voraussetzung zu bedenken, die die große Golda Meir schon 1957 (schon Neunzehnhundertsiebenundfünfzig!!!).. gesehen hat.. Peace will come when the Arabs will love their children more than they hate us.. Es gibt meines Erachtens, ungeachtet aller Komplexität und aller Verantwortungen aller Seiten und aller Verbrechen, die alle Seiten in diesem Krieg begehen, nur einen Schlüssel, um diesen Krieg ohne einen "Siegfrieden" Israels zu beenden, was ja ebenfalls kaum möglich scheint:.. Wenn die, die den Krieg gegen Israel führen, es nicht mehr vernichten wollen.. Oder ihre Bevölkerungen sich von ihnen abwenden.. Beides ist zurzeit nicht wahrscheinlich.. Zumal Europa und die UN keinerlei Impulse geben, dass sie diesen Schlüssel für relevant halten.. Sondern im Gegenteil judenfreie Konferenzen befördern -.. wieder einmal jüngst beim Gipfeltreffen der Arfikanischen Union.. Es ist Zeit, die eigene indifferente Meinung und Haltung aufzugeben.. Und Stellung zu beziehen an der Seite Israels.. In diesen Tagen lohnt sich mehr noch als sonst der tägliche, mindestens tägliche Blick auf eine linke, deutschsprachige Stimme aus Israel, die ohne Ende Quellen und Bilder und Erlebnisse und Einordnungen liefert.. Selbst wer sich nicht mit mir auf die Seite Israels stellt in diesem Vernichtungskrieg gegen dieses Land, kann hier sicher einige Impulse finden, die Propaganda und Nicht-Berichterstattung deutscher Medien zu ergänzen.. Lila, deren Blog ich auch in friedlicheren Zeiten immer gelesen habe.. Und in dem ich auch diese kleine Liste fand, die bestimmt den einen oder die andere überraschend wird, die in den letzten Tagen nur von der Mobilmachung der israelischen Armee las.. Lila zitiert aus.. Elder of Ziyon.. June 27: 6 rockets, 2 intercepted.. June 28: 3 rockets, Sderot factory burned to ground.. June 29: 4 rockets, 2 intercepted.. June 30: 16 rockets.. July 1: 5 rockets, several mortars, damage to vehicles and a major fire as a result, also mortars.. July 2: 10 rockets, 9 mortars, 1 intercepted.. July 3: 13 rockets, homes and a summer camp damaged.. July 4: 25 rockets, several mortars, 3 intercepted.. July 5: Over 20 rockets, including to Beersheva, several mortars, 3 intercepted, some damage and an injury.. July 6: Over 25 rockets, some damage.. July 7: Over 85 rockets, Hamas claimed to shoot 100 and Islamic Jihad claimed to shoot 60.. 13 intercepted.. July 8: At least 160 rockets, 7 intercepted, so far, some damage and injuries.. In diesem Zusammenhang erschließt sich vielleicht, warum ich die Kritik am Sicherheitszaun ("Mauer" in deutsche Medienterminologie) und am Raketenabwehrsystem und unbemannten Fahrzeugen so nicht teile.. Wer der Meinung ist, dass Israel nun den ersten Schritt gehen müsse, dass Israel sich zurück halten solle, dass Israel in Vorleistung auf einen Frieden zu gehen habe und verantwortlich für den Vernichtungskrieg gegen sein Land und sein Volk sei - wer diese Meinung ernsthaft vertritt, setzt Israel bewusst oder unbewusst der Vernichtung aus.. Dann sagt es wenigstens auch.. Denn ansonsten ist es Zeit, die eigene indifferente Meinung und Haltung aufzugeben.. „.. Goya War2.. “ von.. Francisco de Goya.. Lizenziert unter Public domain über.. Wikimedia Commons.. Innovation egal.. Hauptsache immer mal den Job wechseln.. Jul 07, 14.. Das ist alarmierend.. Nehmen wir mal an, dass ein Top-Gehalt etwas über die Bedeutung aussagt, die jemand für eine Organisation, ein Unternehmen hat.. Gerade im Vergleich zu anderen.. Ja, das ist ein kleines bisschen zu holzschnittartig, aber als Denkmodell nicht völlig abwegig.. Und betrachten wir mal, dass bei der.. Umfrage von news aktuell.. zwar nicht so unendlich viele Kolleginnen mitgemacht haben, aber doch einige.. Von denen rund 70% nicht zu denen mit dem Top-Gehalt gehören (wie ein Blick in die Hierarchiezusammensetzung der Teilnehmerinnen der Befragung zeigt).. Dass es also zu einem großen Teil die Wahrnehmung der.. normalen.. Professionals auf die mit den Top-Gehältern ist.. Denn dann ist es noch alarmierender.. Und sagt unglaublich viel über die Branche der PR-Leute aus.. Denn was ich zum Aufstieg nach ganz oben und in die richtig gut bezahlte Liga brauche, ist - so weit so normal - Erfolg, den ich mir ans Revers heften kann.. Aber aus Sicht der Kolleginnen zeichnen sich die Top-Verdienerinnen ansonsten vor allem durch Netzwerken, Verhandlungsgeschick und (häufigere) Arbeitsgeberinnenwechsel aus.. Während Leute, die ein Unternehmen oder eine Agentur voranbringen wollen (Loyalität) und innovativ sind (First Mover), eher schlechtere Chancen haben.. Jedenfalls sind das Faktoren, die nach Meinung der Befragten kaum eine Rolle spielen, wenn es um ein Top-Gehalt geht.. Besonders dramatisch:.. beide Zahlen sind für Agenturen noch niedriger (Loyalität 5%, First Mover 6%) als für Unternehmen - und das, obwohl Agenturen noch stärker von ihren Leuten leben und davon, ihren Kundinnen ein, zwei Schritte voraus zu sein.. Selbst Schlüsselfähigkeiten, die aus meiner Sicht einen sehr großen Teil des "Wertes" einer Mitarbeiterin in der Kommunikation ausmachen und also auch ein höheres Gehalt rechtfertigen könnten, werden von den Befragten erstaunlich gering gewichtet.. Auch hier ist es bei den Agenturen skurril: Nur 15% denken, dass besondere Stärken in der Konzeption zu den wichtigsten drei Faktoren für ein hohes Gehalt gehören.. Nur Ideen spielen in Agenturen eine geringfügig größere Rolle als in Unternehmen.. Infografik obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke.. Ganz ehrlich?.. Ich finde das Ergebnis schlimm.. Und es illustriert vielleicht trotzdem gerade deshalb, in welcher Krise sich die PR-Branche befindet.. Was eigentlich absurd ist, weil die Methoden der PR in der Kommunikation eine immer größere Rolle spielen.. Und das disziplinenübergreifend.. Aber wenn es wirklich mehr darauf ankommen sollte, wie häufig ich den Job wechsele und wie gut ich vernetzt in der Branche bin, als darauf, wie ich mein Unternehmen nach vorne bringe und wie sehr ich strategisch stark und innovativ in Denken und Handeln bin.. Mehr wie sehr ich mein eigenes Fortkommen in den Fokus nehme als wie ich schlaue und gute Arbeit mache.. Dann irritiert mich das schon, um es mal zahm zu formulieren.. Vielleicht ist es ja nicht wirklich so dramatisch, denn trotz allem liegen die Zahlen ja dicht beieinander und ist die Grundgesamtheit - äh - überschaubar.. Und immerhin scheint es Konsens zu sein, dass es um Erfolge geht.. Aber Erfolge sind rückwärtsgewandt.. First Mover sein, ist vorwärts gewandt.. Und nicht karriererelevant nach Meinung derer, die eine Karriere zum großen Teil noch vor sich haben.. Doof das.. disclosure: (1) Ich würde wohl nach Branchendings irgendwo in der Nähe von Top-Gehalt rangieren und bin in der Hierarchie schon ziemlich weit oben, habe viel Berufserfahrung.. Das mag den Blickwinkel verzerren.. Macht mich aber nicht optimistischer.. (2) Ich war von 1999 bis 2005 bei news aktuell, die die Studie durchgeführt haben, angestellt, kenne da noch viele Leute, mag viele, bin mit einigen sogar befreundet.. Die offene Tür.. Jun 13, 14.. So, Aufbruch.. Auf ins Freibad, Tauferinnerungsgottesdienst.. Wo ist eigentlich die Hitze, von der alle reden?.. — Peter Fahr (@Luthertroll).. June 9, 2014.. Dies ist die Geschichte von einem, der ein so genannter distanzierter Christ ist.. Und dem sein ehemaliger Pastor eine Tür geöffnet hat.. Die Geschichte von mir und.. Pastor Fahr.. aus Hamburg-Duvenstedt.. Denn schon bevor wir aus Duvenstedt wegzogen, war mein Kontakt zum Pfarrer etwas abgerissen, als wir uns so über einen Kindergarten stritten, aber das ist eine andere Geschichte.. Immer wieder suchte ich einen Anfang mit meiner Kirche, aber ich fand keinen.. Ich saß zwischen allen Stühlen, irgendwo zwischen Gemeinden in geistlicher Armut und in evangelikalem Verfolgungswahn.. Mir lag meine Kirche, die lutherische, immer irgendwie am Herzen, aber ich distanzierte mich lebensweltlich immer mehr  ...   des Lebens, über die diese Rede spricht, sind alles andere als einfach und eindeutig.. Ich denke, dass es absolut angemessen ist (obwohl ihr auch das ja vorgeworfen wurde), hier zunächst sehr personal zu argumentieren, sehr auf Empfindungen und Gefühle zu hören und sie zu beschreiben, Dankbarkeit und Ekel zu benennen.. So lange ich nicht den Fehler mache, aus dieser personalen Sicht Regeln für alle zu machen.. Was - anders als die Kritik an ihr suggeriert - Lewitscharoff mit nicht einem Wort tut.. Und so oder so - dieser ganz kurze theologische Exkurs sei mir gestattet - ist die reformatorische Unterscheidung von "Sünde" und "Sünder" hier ja sehr relevant.. Aus christlich-lutherischer Sicht ist es nie angemessen, Menschen zu verurteilen, die etwas tun, was ich für falsch halte.. So wenig übrigens, wie es angemessen wäre, ihr Verhalten in diesem Fall kritiklos zu akzeptieren.. Dies macht es aus christlicher Sicht auch etwas einfacher, die Diskussion über den Beginn und das Ende des Lebens zu führen.. Denn auch diejenigen, die hier anderer Meinung sind als man selbst oder als das, worauf sich "die Kirche" geeinigt hat (mal etwas verkürzt ausgedrückt), werde ich nicht verurteilen oder ihnen den guten Willen absprechen, selbst wenn ich ihre Position oder Handlung scharf kritisiere.. Halbwesen.. Die eigentliche Aufregung aber hat sich ja aus der - ja - etwas kruden Wortwahl ergeben, die Lewitscharoff gewählt hat.. Und bei der ihr die eine oder andere auch gleich unterstellte, es ginge ihr nur um ihr Buch und die Promotion.. Als ob da nicht der Büchnerpreis schon ganz gut geholfen hätte.. Das eine oder andere, was sie sagt, finde ich auch nicht richtig.. Aber auch die fiesesten Worte hat sie schon bevor sie fielen, eingebettet.. Sie spricht direkt vorher davon, dass sie jetzt übertreibt, weil sie so besonders wütend ist und sich so besonders ekelt.. Und sie nimmt das Wort "Halbwesen" schon im nächsten Halbsatz wieder zurück, indem sie darauf hinweist, wie unfair und falsch es sei.. Wer noch einmal nur diese Passage hören will - ab Minute 42 beginnt sie, ich habe die Rede hier unten eingebettet (direkt von der Staatsschauspiel-Seite her).. Die Dresdner rede von Sibylle Lewitscharoff ist sperrig und eigenwillig und in der Art, wie sie "ich" sagt, auch nicht allgemeingültig oder im klassischen Sinne philosophisch.. Wohl aber im Buber'schen Sinne dialogisch, scheint mir.. Aber das ist eine andere Geschichte.. Es lohnt sich, über diese Themen zu streiten.. Und wenn ich der Rednerin etwas vorwerfen will, dann dies: Dass sie es den Denkfaulen und denen, die explizit und begründet anderer Meinung sind als sie (und ich), allzu leicht macht, indem sie ihnen einen Brocken hinwirft, auf den sie sich reflexhaft stürzen.. Und so die Diskussion vermeiden über Leid und Wohl am Lebensanfang und am Lebensende.. Über die ethischen und anthropologischen Grenzen und Chancen der "frankenstein'schen Medizin".. So oder so lohnt es sich, die Rede noch einmal am Stück zu hören.. Darum hier direkt das Audio.. Und für die, die es woanders hören wollen, hier die.. Audiodatei als MP3 zum Herunterladen.. Beides.. direkt von der Seite des Staatsschauspiels.. , so dass es hier weg ist, wenn es dort verschwinden sollte.. Zugereist.. Mar 04, 14.. Mir geht es seit Tagen nicht aus dem Kopf.. Weil es allem widerspricht, von dem ich dachte, dass es wahr wäre.. Also nicht allem jetzt.. Aber sehr vielem in der Frage, um die es ging.. Allerdings muss ich dazu ein bisschen ausholen.. Eine sehr gute Freundin, ziemlich erfolgreich im Beruf und darum umgezogen von Stuttgart nach Hamburg vor einiger Zeit, ist eigentlich auf der Schwäbischen Alb geboren und aufgewachsen.. (Sagt man "auf der Alb"?) Nun lebt sie mit ihrem Mann seit einigen Jahren in Hamburg und hat beruflich überwiegend in Norddeutschland zu tun.. Oder im Ausland, viel in den USA und in der Karibik (fragt nicht, ich erzähle es euch eh nicht).. Vor einiger Zeit hatte sie einmal versucht, in Mecklenburg Urlaub zu machen, das war noch vor dem Umzug nach Hamburg.. Ein Freund hat da ein Ferienhaus.. Nach drei Tagen musste sie wieder abreisen.. Es war keine offene Feindschaft, es war dieses Verstummen und Umdrehen, wenn sie einen Raum betrat, Laden oder Lokal.. Auch beruflich war sie schon mehr als einmal im Osten Deutschlands.. Und weiß aus eigener Erfahrung, dass es faktisch no go areas für sie sind.. Nicht, dass sie bedroht würde.. Das nicht.. Aber im besten Fall ignoriert und übersehen, im normalen Fall angestarrt und abschätzig begutachtet, in vielen sogar mit abfälligen Sprüchen bedacht.. Dann zog sie nach Hamburg.. Bewegt sich, privat und beruflich, viel in Schleswig-Holstein und im nördlichen Niedersachsen.. Und überlegt, wieder zurück in den Südwesten zu gehen.. Zwar ist es auch da nicht so einfach überall sofort akzeptiert zu werden und Anschluss zu finden, wo jedes Dorf auf der Alb seine eigenen Wörter hat, die es erstmal zu lernen gilt, bevor sie dazugehört.. Aber diese merkwürdigen Formen von Alltagsrassismus hat sie dort noch nie erlebt.. Sondern im alltäglichen Leben erstmals hier.. Das war für sie überraschend und für mich, wenn ich ehrlich bin, bestürzend.. Wenn sie erzählt, wie sie auf dem Markt am Obststand regelmäßig übersehen und von der Verkäuferin übergangen wird.. Wie sich die eine oder andere nur sehr mühsam an ihren Anblick und ihre Sprache (dieses wunderbare lupenreine Schwäbisch mit diesen Wortverbindungen, die auch im Hochdeutschen noch durchkommen) gewöhnen konnte und ihr das deutlich zeigte.. Als jemand mit norddeutschem Tonfall und blonden Kindern habe ich das selbst nie erlebt (und mein Sohn, der zurzeit den Punk gibt, fährt seitdem logischerweise ohnehin nicht mehr in die Dörfer östlich von Lübeck, dafür ist seinen Freundinnen da schon zu oft was passiert, aber das ist eine andere Geschichte).. Ich hätte es nicht für möglich gehalten.. Vor allem nicht, dass es hier bei uns im Norden so viel krasser ist als im Südwesten, der doch als so konservativ gilt.. Das bringt schon ein Weltbild ins Wanken und macht mich mehr als nur nachdenklich.. Vor allem macht mich nachdenklich, wieso ich das nicht gedacht hätte und nicht sah.. Obwohl wir schon lange eng befreundet sind.. Ich weiß nicht mal, ob ihr dieser Alltagsrassismus begegnet, wenn ich dabei bin.. Und ich ihn nur nicht sehe.. Wahrscheinlich ist es so - denn ihr Mann war es, der es neulich erstmals beiläufig erzählte.. Eher mit Erstaunen und leichter Resignation als mit Zorn.. Er schwäbelt zwar, sieht aber so aus wie ich.. Also so ungefähr.. Die Hälfte ihrer Vorfahren lebt in der zentralafrikanischen Republik übrigens.. Aus den Fugen.. Feb 25, 14.. Früher war alles so einfach.. Da gab es gute Guerillas und Befreiungsbewegungen.. Und klare Zuordnungen.. Und von ein paar Nazis abgesehen, demonstrierten die, die für mehr Freiheit und so was waren.. Und heute bezeichnen sich die Nachfolger derer, die für den Tod Rudi Dutschkes verantwortlich sind, als APO und machen eine Establishment-Kampagne draus.. Faseln die Privilegierten und Reichen, die alten weißen Männer und so, davon, dass sie einem Gesinnungsterror ausgesetzt seien und man das ja wohl noch mal werde sagen dürfen.. Da demonstrieren Anhängerinnen der alten Eliten in Thailand und versuchen zu verhindern, dass eine gewählte Regierung wieder gewählt werden kann.. Und werden in der Berichterstattung nicht allzu selten in einem Atemzug mit Leuten genannt, die sich von Diktaturen befreien.. Es ist schwer geworden, zu unterscheiden.. Ob eine engagierte Bevölkerung sich gegen eine Gewaltherrschaft weht und einen arabischen Frühling erlebt.. Oder ob Angehörige der Mittel- und Oberschichten gegen eine demokratisch gewählte Regierung vorgehen, die die krasse Ungerechtigkeit im Land verändert (hat), so dass die Oberschichten nicht mehr ganz so oben sind im Vergleich.. Vielleicht ist es also auch richtig, dass die versuchte Revolte von Rechts in Venezuela in den Medien hier kaum Widerhall findet.. Es gibt kein klares Gut und Böse mehr, das allein an den Taten und am Oben und Unten abzulesen wäre.. Wodurch die eine resigniert und der andere in Zynismus abgleitet.. Und eine engelgesichtige korrupte Mitt-50erin eine Heldin abgibt.. Und reiche Jungs und Mädchen, die um ihre Privilegien fürchten, als Befreiungsaktivistinnen gelten.. Manchmal macht mich das müde.. Und bringt mich dicht an Resignation oder Zynismus.. Aber andererseits will ich meinen Kindern keine Welt hinterlassen, die so aus den Fugen ist.. Und in der die Menschen und Medien um mich herum ihren Kompass verloren haben.. Ihr Medienbranchen-Jammerlappen.. Feb 13, 14.. Mein Gott habe ich mich geärgert über die.. gequirlte Klischeekakke.. — Tapio Liller (@tapioliller).. February 11, 2014.. die ich Montag in der HuffPost lesen musste.. Darüber,.. wie die Generation Y den Arbeitsmarkt revolutionieren wird.. Eigentlich wollte ich direkt nach dem zweiten Absatz aufhören zu lesen, in dem dieser bemerkenswerte und historisch ungebildete Satz steht:.. Und haben sich so den Spitznamen "Generation Y" eingefangen - weil sich Y im Englischen wie das Fragewort "Why" spricht.. Nein, lieber.. Tobias Fülbeck.. , sie heißt so, weil sie die Generation nach der Generation X ist und weil das Y nach dem X kommt.. Aber wahrscheinlich hast du.. Douglas Coupland.. s Bücher nie gelesen (darum hier der.. Link auf den Wikipediaartikel.. über diesen Autor) und nie die Kohlzeiten und die Reaganomics erlebt.. Und auch sonst ist mir nicht ganz klar, wo der Kollege lebt und arbeitet.. Und ob er schon jemals in einem Unternehmen war.. Oder Leute aus - sagen wir mal - Versicherungen oder Sanitärfachbetrieben kennt.. Oder ist es mit diesem "die Generation Y wird alles revolutionieren" Gesülze vielleicht so wie damals mit der "Generation Praktikum",.. die es außerhalb der Gruppe von Menschen, die.. was mit Medien.. machen wollten, nicht gab.. ? Die also zwar von Medienschaffenden nicht erfunden wurde, aber aus ihrer individuellen Erfahrung unzulässig für die auch auf andere zutreffende Realität gehalten wurde?.. Jedenfalls wird dann ein Popanz aufgebaut, den es schon lange nicht mehr gibt.. Um ihn mithilfe der Generation Y dann scheinbar umzubringen, obwohl er schon lange tot ist.. Lustiger rhetorischer Trick.. Aber irgendwie auch billig.. Die Bewerbungsgespräche der Zukunft werden anders verlaufen.. Arrogante Bemerkungen wie „Warum sollten wir bitte ausgerechnet Sie in unserem Unternehmen einstellen?“ können nach hinten losgehen.. Ach nee.. Wer stellt denn solche Fragen? Dass sich hier was geändert hat, hat ja nun wirklich nicht mit dieser neuen Generation zu tun - sondern eher damit, dass schon die 68er und die Generation X dies nicht mehr ertrugen.. Und beide heute die Vorgesetzten stellen.. Ähnlich ist der Bullshit, den Fülbeck über den angeblichen Bullshit von der Work-Life-Balance schreibt.. Die Mitarbeiter werden sich ihren eigenen Stundenplan machen.. Sie haben kein schlechtes Gewissen, wenn sie auf der Arbeit mit ihren Eltern telefonieren oder wenn sie mittags zwei Stunden joggen gehen.. Die Arbeit wird nachgeholt.. Und sie bestimmen wann.. Ja, Hammer aber auch.. So ist das in Bürojobs im Umfeld von kreativen Branchen und im Vertrieb schon immer oder zumindest schon lange.. Und meine Freundinnen, die bei Versicherungen arbeiten oder Handwerkerinnen sind, lachen über diese Idee.. Ob Fülbeck weiß, an wie vielen Arbeitsplätzen in Deutschland es weder einen Internetanschluss gibt noch ein Telefon? In vielen Bereichen hochgradig arbeitsteilig gearbeitet wird oder die Kundinnen den Takt bestimmen und nicht die Chefin? Hat Fülbeck jemals irgendwas gesehen außerhalb Schule, Uni und.. ?.. Und dann die - wie nannte es Tapio oben so schön - Klischeekakke.. Nicht geschimpft ist schon gelobt – mit diesem Motto werden Führungskräfte in der Zukunft scheitern.. Glaubst du ernsthaft, die Tatsache, dass dieses Motto seit rund zehn Jahren Führungskräfte en gros scheitern lässt, liegt an euch Jungen? Echt? Naja, du glaubst ja auch, wir haben euch "Y" genannt, weil es so schön nach "Warum" klingt.. Hihi.. Was mich am meisten.. anwidert.. irritiert (jetzt mal abgesehen von den positiven Resonanzen, die ich zusammen mit indifferentem Link-Geteile gesehen habe) an dem Geschwurbel, das dann noch folgt, ist das Pathetische, mit dem die Realität in - siehe oben - Firmen mit kreativnahen Bürojobs, wie sie seit Jahren oder gar Jahrzehnten besteht, als glorreiche Zukunft beschrieben wird.. Geht's noch? Das ist nicht die Zukunft, auf die wir Alten uns aufgrund einer verwöhnten, anspruchsvollen "Premium"-Generation einstellen müssen.. Sondern das ist das Bett, das wir erkämpft haben und in das ihr euch legen könnt.. Wenn wir euch mit eurer Anspruchshaltung darin haben wollen und nicht lieber unsere Firmen schließen, bevor die Heipopeis sie kaputt machen.. Aber genau das hat auch die Generation meiner Großeltern (für die von euch, die lesen können: das waren die, die als junge Erwachsene aus dem Krieg kamen und von denen man sagt, sie hätten dieses Land wieder aufgebaut, was aber nur die halbe Wahrheit ist, aber das ist eine andere Geschichte) über die Generation meiner Eltern gesagt und erst Recht über meine.. Kann also alles noch werden.. Und irgendwie habe ich darum auch keine Lust mehr, mich mit den weiteren vielen Allgemeinplätzen zu beschäftigen, die der Autor dann noch hinterherschiebt.. Die Hälfte ist bereits Realität, die andere Hälfte wird auf den größten Teil der Menschen nie zutreffen, weil sie nicht in dieser.. was mit Medien.. Blase gefangen sind.. Nur zwei Dinge noch.. Wer glaubt, Alumni-Dingens seien was Neues.. Oder glaubt, entspannte Trennungen in der Arbeitswelt und Selbstbewusstsein von guten Leuten sei etwas, das überraschend wäre.. Ist.. Etwas.. Dumm.. Es ist das Privileg der Pubertät, alles selbst zu entdecken, was andere vorher auch schon entdeckt haben, und es für neu und bahnbrechend zu halten.. Es ist sogar wichtig, dieses in der Pubertät zu tun.. Wenn jemand dann erwachsen wird, reflektiert sie dieses Erleben und Entdecken mithilfe dessen, was gut dokumentiert vorher war.. Ordnet sich ein in die Geschichte, findet den gegenwärtigen Ort.. Was nichts mit Ruhe und Zufriedenheit zu tun hat sondern nur damit, die Krümmung der Lernkurve zu steigern.. Das ist ja auch der vielleicht wichtigste Aspekt des "Erwachsenwerdens".. Niemand zwingt irgendwen erwachsen zu werden, siehe Neo.. Aber dann beschwert euch nicht, wenn euch auch niemand so behandelt, als wäret ihr erwachsen.. Jan 31, 14.. Dass sich Kinder und Karriere nicht vereinbaren lassen, ist eine Lüge.. EINE ERWIDERUNG AUF MARC BROST UND HEINRICH WEFING.. Der einzige Vorteil des Artikels ist, dass er zum Nachdenken anregte, nachdem ich mich wieder abgeregt hatte.. Warum eigentlich immer in der "Zeit", die ich doch so sehr schätze? Schätze, weil sie Themen mit etwas mehr Ruhe angeht und einen eigenen Ton anschlägt.. Und dann kommen die Heulsusen der nächsten Generation dauernd zu Wort mit ihrem Schmerzenesmännergesülze.. Oder die Heulsusen meiner Generation.. Wie gerade.. Marc Brost und Heinrich Wefing.. Namen, die ich oft höre, denn ich habe ein Abo des Audiomagazins der "Zeit", das ich auf dem Weg ins Büro höre.. hier sind sie nun.. und schwadronieren darüber, dass es eine.. Lüge sei, dass sich Kinder und Karriere für Männer vereinbaren.. ließen.. Ganz ehrlich? Auch ich bin oft erschöpft.. Und ich sitze immer wieder da und bin darüber verzweifelt, dass ich meinen eigenen Ansprüchen in beiden Hauptrollen meines Lebens nicht gerecht werde und zwischen ihnen zu zerreißen drohe: Dem Beruf, der mir unglaublich viel Spaß macht und mir unglaublich viel Befriedigung verschafft.. Und der Familie, die ich liebe und die mir so unendlich wichtig ist.. Und trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen, so einen Bullshit von mir zu geben, wie diese beiden Generationsgenossen.. Denn ihre Behauptung, es sei eine Lüge, dass sich Familie und Karriere verbinden ließen, ist ein weinerlicher Selbstbetrug.. Ich glaube, ich ahne, wie sie darauf kommen.. Weil ich selbst immer wieder diese Anwandlungen habe.. Bei denen - und das ist vielleicht mein großes Glück - meine Liebste mir den Kopf wieder zurechtzurücken pflegt.. Oder manchmal auch meine Mitarbeiterinnen.. Damals, mit fast Mitte Zwanzig, als wir frisch verheiratet waren, haben sich in unserem Freundeskreis und unserem universitären Umfeld reihenweise Paare getrennt.. Weil es nicht mehr prickelte.. Weil sie die Vertrautheit und - ja, auch - Langeweile nicht ertrugen, die sich daraus ergab, dass sie sich so gut kannten und aufeinander einstellten.. Vielleicht habe ich das Glück oder hatten wir das richtige Gespür und Ahnen, die andere Reihenfolge zu wählen als viele andere meiner Generation.. So dass ich knapp Mitte Vierzig bin, jetzt, wo Primus Achtzehn wird, Abitur macht und, wenn alles klappt, als Au Pair ins Ausland gehen wird.. So dass bei uns der Beginn der Berufstätigkeit mit dem Beginn der Familienphase zusammen fiel.. Obwohl wir dann ja noch drei Kinder nachlegten innerhalb von insgesamt rund zehn Jahren, also nun bei Quarta auch keine so richtig jungen Eltern mehr sind.. Vielleicht haben wir auch nur eine andere Haltung zu Erziehung, Leben und Selbstverwirklichung, dieser Geißel und Selbstgeißelungsmethode meiner Generation.. Als Primus vier Jahre alt war, ist er allein durchs halbe Dorf (also den Stadtteil, da oben am Nordostrand von Hamburg) gegangen, wenn er zum Fußball wollte.. Vom ersten Tag an gingen alle unsere Kinder alleine zur Schule, die beiden großen mehr als 25 Minuten zu Fuß.. Dieses Helikopterelterndingens kenne ich nur aus der Zeitung.. Vor allem aus der Zeitung, bei der die beiden Jungs arbeiten, die da so rumjammern.. Kann aber auch Zufall sein, weil das ja die einzige Zeitung ist, die ich wirklich lese.. Jetzt gerade ist Freitagabend, nach 23 Uhr.. Während ich dieses schreibe, läuft "Inni" von Sigur Ros auf dem Fernseher.. Meine Liebste ist mit ihren Freundinnen unterwegs.. Die beiden kleineren Kinder liegen im Bett, die beiden großen kommen gerade nach Hause und machen sich etwas zu essen.. Und ich hardere nicht mit meinem Schicksal, denn so ist es von mir selbst gewählt.. Aber vielleicht ist es auch einfach so, dass mir das, was.. Rachel Macy Stafford diese Woche in diesem wunderbaren Artikel in der Huffington Post schrieb.. , nicht so fremd ist.. Sollten Brost und Wefing mal lesen.. Und dass ich fast fünfzehn Jahre keine Bücher las und nicht im Konzert oder in der Oper war, ist eben so.. Ich konnte es nach anfänglicher Wehmut ganz gut verschmerzen, denn ich habe es vorher ausführlich gemacht.. Und beginne es jetzt wieder.. Es ist nicht immer leicht, beide Rollen wirklich und gut auszufüllen und dabei nicht den Orden der Unbegabten zu bekommen, als den Reinhard Sprenger einmal Stress bezeichnet hat.. Aber das, was ich mit meinem krummen Berufsweg hingelegt habe, kann man schon durchaus als Karriere bezeichnen.. Ebenso das, was meine Liebste gemacht hat.. Beide haben wir es nicht so geplant.. Beide haben wir Unterbrechungen der Karriere gehabt.. Beide haben wir immer wieder nachjustiert.. Und uns einige Jahre entschlossen, ein Au Pair aufzunehmen, damit Karriere und Kinder besser zugleich gehen.. Und dennoch sind wir hin und wieder am Ende.. Worauf wir achten, ist, dass die andere ruhig wird und den Überblick behält, wenn der eine seinen monatlichen Depritripp hat.. Vielleicht wäre ich auch so verzweifelt wie die beiden Jungs von der "Zeit", wenn ich nicht immer wieder so glücklich wäre.. Und wenn es vor allem nicht - trotz aller auch immer wieder unbefriedigenden Situationen - auch meine Liebste wäre.. Und wenn wir den Eindruck haben, dass wir reden müssen, dass wir Zeit zu zweit brauchen, dann gehen wir in die Sauna.. Zweimal in der Woche.. Und reiten gemeinsam aus.. Mindestens einmal in der Woche.. Zeit, die wir uns nehmen, die uns die Kinder schenken.. Die für sie selbstverständlich ist.. In der wir beide jeweils beide Hände brauchen und das mobile Internetzugangsgerät in der Hosentasche (beim Reiten) oder draußen (beim Saunen) bleiben muss.. Vielleicht ist es auch einfach so, dass wir nicht hadern, dass wir Taxi sind und in Sporthallen stehen oder am Reitplatz.. Dass wir nicht den Eindruck haben, unser Leben zu verpassen oder uns nicht selbst zu verwirklichen.. Vielleicht, weil wir beide Berufe haben, die wir mögen und die Verwirklichung sind, was, ich weiß, ein Privileg ist.. Und dass wir beide schon jeweils und mehr als einmal etwas genau daran geändert haben in den letzten zwanzig Jahren, wenn das so nicht mehr war.. Und dann ist es auch kein Problem, wenn ich am Abend noch einmal arbeite oder am Wochenende.. Weil ich es absprechen kann.. Weil es nicht jede Woche vorkommt.. Weil ich auch mal durchatme.. Weil ich vom Leben nicht nur Rosinen erwarte oder dass es unentwegt prickelt.. Kinder und Karriere sind vereinbar.. Für Väter und Mütter.. Wenn sie es wollen und bereit sind, glücklich zu sein.. Im Gegenteil: Gerade wenn wir Karriere machen, wird es ja einfacher.. Ohne Karriere hätte die Wohn- und Einkommenssituation nie zugelassen, dass wir ein Au Pair haben.. Oder Pferde.. Und heute reiten alle vier Kinder.. Hamburger gegen Gewalt.. Sep 05, 14.. oder: Wie eine unheilige Allianz aus Hamburger Abendblatt und SPD-Innenpolitikern eine gute, bürgerschaftliche, hanseatische Idee zu einem Propagandainstrument umfunktioniert hat.. Es gab einen Zeitpunkt in den letzten Wochen, da hatte ich Hoffnung.. Die Hoffnung, dass es gelingen könnte, alle diejenigen zusammenzubringen, denen Zusammenhalt und Liberalität in dieser Stadt wichtig sind.. Zwar wurde dieser Zeitpunkt ironischerweise aus einer Lüge geboren, aber so ist das ja oft im Leben.. Unmittelbar nach der Lüge der Polizeipressestelle rund um Krawalle und einen angeblichen Angriff auf die Davidwache, das Symbol der "guten Polizei" in Hamburg (und das bis weit in polizeikritische und linksradikale Kreise hinein), gab es zwei Bewegungen:.. Die eine, maßgeblich getrieben vom Hamburger Abendblatt und den SPD-Politikern Dressel (Fraktionsvorsitz) und Neumann (Senator), nahm die Vorlage auf, indem die Solidarität mit der Polizei einforderte und versuchte, alle Stimmen, die sich kritische zur taktischen und politischen Führung der Polizei äußerten, zu kriminalisieren.. Und die andere, die den Schock bis in eben diese Gruppen mit eben diesen Stimmen nutzte, um eine Allianz zu schmieden, die sich zu Gewaltfreiheit bekennen würde - und damit sowohl den Staat als auch die Protestierenden meinte.. Die zweite Bewegung wurde von Jens Kerstan angestoßen, den Fraktionschef der Grünen.. Ich bin ja nun, obwohl auch Grüner, alles andere als ein Freund und Unterstützer von Jens - aber hier hat er es genau richtig gemacht.. Er bekam für seine Idee "Hamburger gegen Gewalt" sogar viel Raum im Abendblatt.. Und kurz sah es so aus, als könnte seine Initiative Erfolg haben.. Als könnte sich erstmals seit Dohnanyis beherztem Eingreifen 1987 (übrigens gegen seinen Innensenator Pawelczyk und seinen Fraktionschef Voscherau) im Hafenstraßenkampf wieder die liberale bürgerliche Vernunft gegen die Betonfraktion durchsetzen.. "Hamburger gegen Gewalt" hätte ein Aufschrei der Stadt gegen die Gewalt der Straße sein können.. Gegen Menschen, die jedes Maß in der politischen Auseinandersetzung verloren haben,.. und.. gegen Menschen, die qua Exekutivmacht über Recht und Gesetz zu stehen glauben.. Nach etwas mehr als einem Tag ist dann das Abendblatt zurück gerudert.. Und nach einigen wenigen Tagen haben die Innenpolitikerinnen der SPD-Fraktion erstmal vorsichtig und dann immer offensiver vorgefühlt, ob sich die Idee von "Hamburger gegen Gewalt" nicht doch umdeuten lässt.. Seit klar ist, dass sich SPD und Abendblatt nicht darauf einlassen werden, einen Konsens mit den liberalen Kräften der Stadt zu suchen, gehen sie wieder in die Offensive.. Der Versuch von Jens Kerstan, in Gesprächen mit den anderen Fraktionen zu einem gemeinsamen Aufruf oder gar einer gemeinsamen Demonstration seine Idee noch einmal wiederzubeleben, kann als gescheitert gelten.. Jede Kritik an der Führung der Polizei ist aus der Berichterstattung über "Hamburger gegen Gewalt" verschwunden.. Und jede Äußerung von Dressel und Co zeigt, worum es denen geht, die "Hamburger gegen Gewalt" jetzt vorantragen: Darum, jede Kritik an der Polizei als Unterstützung von Gewalt zu brandmarken.. Und abzulenken von den sozialen und Demokratieproblemen in dieser Stadt und vor allem abzulenken vom politischen und taktischen Versagen der Polizeiführung.. Im Gegenteil - der Innensenator kettet sich sogar an die Polizeiführung und stellt sich hinter sie anstatt selbst Führung zu übernehmen und mit einer demokratischen Position voranzugehen.. So ist aus einer guten Idee - "Hamburger gegen Gewalt" - eine Bekennerinnenkampagne für den Polizeistaat geworden.. Eine explizite und bewusste Unterstützung einer Polizeiführung, die gegen geltendes Recht und Beschlüsse von Gerichten Fakten zu schaffen versucht.. Eine Unterstützung der Eskalationsstrategie, die versucht, kritische Stimmen zu kriminalisieren und als Unterstützung von Gewalt zu erklären.. Der harmlos klingende Aufkleber "Hamburger gegen Gewalt", der dieses Wochenende dem Abendblatt beilag, ist alles andere als harmlos.. Wer immer ihn nutzt und sich irgendwo hinklebt, sollte sich bewusst machen, wer hinter der Kampagne steckt, was das Ziel der Kampagne ist und wem sie nützt.. Wer immer den Aufkleber nutzt, bekennt sich zum Versuch, in Hamburg Fakten auf dem Weg in den Polizeistaat zu schaffen.. Ich will das nicht.. Und ich will nicht, dass diese Stadt in jene Illiberalität abgleitet, die die Polizeiführung repräsentiert und zu der sich Neumann und Dressel bekennen.. Bei aller Kritik im Detail mag ich diese Stadt und auch dieses Land zu sehr, um es ertragen zu können, wie Recht und Liberalismus immer weiter ausgehöhlt werden.. "Hamburger gegen Gewalt" ist gescheitert.. Zurück bleibt der Versuch, die Aushebelung politischer Prozesse durch Eskalationsstrategien der Exekutive zu einer Hegemonie zu nutzen, die jede Kritik als einen Akt der Gewalt und der Widerstandes erscheinen lässt.. Wer den Aufkleber nutzt, bekennt sich zu dieser Politik.. Naja, müsst ihr selbst wissen, in wessen Gesellschaft ihr euch begeben wollt.. Eine Bischöfin muss auf Facebook sein.. Jan 18, 14.. Dies ist ein Beitrag, den ich für die.. Evangelische Zeitung.. geschrieben habe, die dieses Wochenende erschienen ist.. Er ist Teil eines Pro und Contra zu diesem Thema.. Das Contra hat.. Lars Harden.. Ob die Bischöfin zum Empfang der Landesregierung geht oder der Regionalzeitung ein Interview gibt, kann sie nicht anhand von Sympathie oder Lust entscheiden.. Es gehört zu ihrem Job.. Denn egal, ob wir es (theologisch) gut finden oder nicht: die Bischöfin ist eben nicht nur Pfarrerin – sondern in und mit ihrem Amt ein Symbol für Kirche, sozusagen der Kirchturm, den ich auf dem Markt der Meinungen und Deutungsangebote von überall her sehen kann.. Darum haben Bischöfinnen Briefe geschrieben, die von den Kanzeln verlesen wurden.. Darum geben sie Interviews in Radio und TV.. Darum ist ihre Weihnachtspredigt nicht nur eine von vielen Predigten.. Und darum muss eine Bischöfin auf Facebook sein.. Denn Facebook ist heute ein Raum, in dem die Mehrheit der Erwachsenen in diesem Land sich mindestens hin und wieder aufhält (und übrigens nicht, wie oft gedacht, die Jugendlichen, die sind schon weitergezogen).. Und egal, ob wir oder die Kirche oder unsere Datenschützer das gut finden oder nicht – Facebook ist ein Raum, in dem viele erwachsene Menschen in ihrer Freizeit gerne sind.. In dem sie sich mit Menschen unterhalten, die sie kennen.. In dem diejenigen, die keine gedruckte Zeitung (mehr) lesen, einen großen Teil ihrer Nachrichten beziehen, weil sie da jemand verlinkt, also weitersagt.. In dem sie Personen, Marken, Stars, Institutionen erlauben, ihnen zu sagen, was gerade passiert – und bei ihnen „gefällt mir“ klicken.. Facebook ist darum heute für die Kirche ein idealer Raum für Mission.. Menschen sind aufnahmebereit, können emotional angesprochen werden.. Wer Mission als die Mischung aus Rausgehen mit der Botschaft auf den Markt einerseits und einer offenen Tür mit niedriger Türschwelle andererseits begreift, wird und kann einen der größten Marktplätze und eine der weitesten Türen nicht ignorieren, die uns kommunikativ heute zur Verfügung stehen.. Eine Bischöfin ist eine Person der öffentlichen Lebens und der öffentlichen Verkündigung.. Neben den anderen und schon länger etablierten Kanälen ist Facebook eine gute Möglichkeit, ihren Auftrag zu erfüllen: Nähe zu zeigen, die persönlich aber nicht privat ist, Botschaft und Positionen zu formulieren und ansprechbar zu sein, ohne sich vereinnahmen zu lassen.. Zur Gewaltdiskussion in Hamburg.. Geht doch rüber.. Vielleicht liegt es daran, dass.. Nico Lumma.. doch ein bisschen jünger ist als ich und er diesen Satz nie gehört hat.. Vielleicht war er als Juso auch nur nicht so links wie ich.. Aber sein.. Text, Rant, Aufschrei, wasweißich zur innenpolitischen Situation.. in Hamburg liest sich für mich in weiten Teilen wie.. Geh doch rüber.. Für die jüngeren hier: So wurde in meiner Jugend von sehr vielen Leuten geantwortet, wenn jemand der Auffassung war, dass sich das eine oder andere sehr grundsätzlich in diesem Land (damals: Westdeutschland oder auch BRD) ändern sollte:.. Nico ist nicht dumm und nicht rechts, darum formuliert er es anders:.. ich sehe Verbesserungspotential, aber im Vergleich mit anderen westlichen Demokratien sind wir echt fein raus hier.. Die Sache mit der Gewalt gegen den Staat.. Das immer schon perfide (sorry) dieser Argumentation war, dass es keine Argumentation ist.. Ebenso wie das strukturell gleiche "Argument", wer gegen polizeistaatliche Methoden wie den.. Ausnahmezustand.. (hinter dem Link eine sehr gute Einordnung des "Gefahrengebiets" durch den linksradikaler Umtriebe unverdächtigen Zeit-Redakteur Biermann) ist, sei für die Krawallmacher oder verteidige sie oder fände das gut oder so was.. Sondern es ist die Ansage:.. Ich habe ja in der Familie einige Polizisten und ehemalige (pensionierte) Polizisten.. Und kenne auch sonst einige.. Darunter auch welche, die in ihrer Zeit in den Einsatzhundertschaften Eskalations- und Deeskalationsstrategien miterlebt und mitgemacht haben.. Und welche, die mehr als einmal auf ihre.. Remonstrationspflicht.. zurück gekommen sind.. Oder einem Kollegen ein Bein stellten, der in einer Situation wie der am 21.. 12.. angreifen wollte.. Keiner von denen ist übrigens in Hamburg.. Ich habe einige in der Familie, die in den 70ern und 80ern als Ordnerinnen ausgebildet wurden, um bei Demonstrationen deeskalierend zu wirken und Demoleitungen zu übernehmen.. Alle übrigens bezahlt und geschult von der.. SDAJ.. Womit wir angesichts der Finanzierung dieser Kader wieder am Anfang wären.. In meiner Familie gibt es in der Generation nach mir einige, die aufgrund ihres Styles sehr regelmäßig anlasslos von der Polizei kontrolliert werden.. Darunter auch Polizistensöhne in der Provinz.. Denen das Klima des Misstrauens und die Aggression der Exekutivkräfte (wo immer die herkommen mag, und sei es aus Angst) eine Haltung vermittelt, sie und ihre Vorstellungen vom Leben und vom Chillen und vom Feiern seien in diesem Land nicht erwünscht.. Denen die Vertreter (meist ja Männer in ihren Fällen) der Exekutivkräfte (Polizeien und Sicherheitsdiensten der Bahnen) klar und nachhaltig und in Wildwestmanier (Vorzeigen der Waffen) vermitteln, dass der Staat freundliche, hilfsbereite, politisch interessierte Jungs, die optisch, olfaktorisch und akustisch von der Norm ihrer Eltern abweichen, mindestens ablehnt, in vielen Fällen sogar bedrängt.. Gerade weil ja sehr oft von jugendlichen Krawalltouristen die Rede ist, auch von intelligenten Menschen wie Nico, ist die Erfahrung schon interessant, die ich mit vor allem durch anlasslose Polizeiaggressivität politisierten Jugendlichen vom Lande habe.. Denen faktisch die entsetzten Blicke der Bürgerinnen und das martialische Auftreten der Exekutivkräfte immer wieder sagen:.. Ehrlich gesagt habe ich an (erwachsene) Beamte, die ausführlich in Demokratie geschult, auf Verfassung und Gesetze vereidigt und in Bezug auf ihre Remonstrationspflicht ausgebildet wurden, einen anderen Anspruch an Deeskalationswillen und Deeskalationsfähigkeit als an Jugendliche in der schlimmsten Phase ihrer Testostronverwirrung.. Und ich will die Erwachsene (insbesondere mit Kindern) sehen, die mir nicht zustimmte, dass wir hier nicht mit gleicherlei Maß messen dürfen.. Das alles hat noch nichts damit zu tun, ob ich Gewalt als Mittel der Politik oder grundsätzlich ablehne oder nicht.. Das alles hat nichts damit zu tun, ob ich diesen Staat für demokratisch halte oder nicht.. Ob ich die Regierung dieser Stadt und dieses Landes für demokratisch halte oder für technokratisch.. Darüber kann und will ich mich streiten.. Über alle diese Fragen.. Und die meisten habe ich für mich selbst noch nicht entschieden, schon gar nicht endgültig.. Komm doch mal rüber.. Lass uns reden.. Und für eine demokratische Gesellschaft streiten.. Denn in einem stimme ich Nico zu.. In seinem Schlusssatz.. Ich finde, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein schützenswertes Gut ist und ich möchte nicht, dass hier das Recht der Straße gilt und gewalttätige Randalierer ihre Forderungen durchsetzen können.. Auch wenn mich der Eindruck beschleicht, dass er damit nicht so wie ich die Polizeiführung meint.. Komisch.. Tweets.. Kuchen.. Riesig.. (@ Rother Kuppe in Hausen, BY).. https://t.. co/CZt6uDdSyx.. Oct 12, 14.. from.. Foursquare.. Reply.. ,.. Retweet.. Favorite.. @ChrickifromHell.. ja!.. Twitter for iPhone.. in reply to.. ChrickifromHell.. Familientreffen, Rhön, Wandern, Wurst.. Hach.. Dampflok @ Freilandmuseum Fladungen.. http://t.. co/Svx2aYHmIL.. Museumszug nach Ostheim zum Wurstmarkt.. (@ Freilandmuseum Fladungen).. co/ETUV5YfQN8.. Mein allerliebstes Lieblingsmoor (@ Schwarzes Moor).. co/wE1kNQBaeX.. Oct 11, 14.. (@ Familientreffen Mahlerts in Hofbieber, Hessen).. co/JNS0IerEm7.. Tertius und Quarta rodeln.. @ Skigebiet Wasserkuppe.. co/SeWHgsXDKk.. Rodel gut.. RT.. @losung.. : Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR; du machst ihr Herz gewiss.. (Psalm 10,17).. Me and our baby.. co/5WY34qdEEO.. Oct 10, 14.. (Barcode scannen, Händler auswählen, kaufen, mit Paypal bezahlen: 3min.. Dann 1h50 bis die Nachricht kommt, es sei verschickt.. #ebay.. ).. Zwei Stunden von der Feststellung, dass ich Staubsaugerbeutel brauche, bis sie verschickt wurden.. eBay ist toll (client).. Some days off.. Today driving the horses to the Baltic.. Tomorrow to the Rhoen.. Hiking.. @50hz.. pfffffft.. Oct 09, 14.. 50hz.. @sidneyjohnHH.. ja, von mir sind auch Kinder dort.. Andere auf dem Gymn.. Beides gut und ok.. Alle sind gute Schülerinnen übrigens.. Echofon.. sidneyjohnHH.. Oh, die Art, wie.. @holadiho.. seinen Blogpost ankündigt, macht mich neugierig.. @lino.. dann sollen sie halt ihre Kinder quälen.. Ich argumentiere nicht mit denen.. Hab ich aufgegeben.. :).. lino.. Wage dann mal 8.. 0.. 2 Zur Not bin ich im Urlaub halt offline.. Urgs.. nur, wenn sie da leben, wo deine Kinder zu Schule gehen ;).. Checkins.. Badges.. Rother Kuppe.. FeWo Talblick.. Talblick 4.. Ostheim v.. d.. Rhon.. Freilandmuseum Fladungen.. Familientreffen Mahlerts.. Schwarzes Moor.. Sommerrodelbahn Wasserkuppe.. Wasserkuppe 60.. Wasserkuppe.. McDonald's.. Horstfeldweg 3.. Islandhof Hochfeldhufe.. Islandpferdehof Viereichen.. Forstweg 1.. Tip-Top Textilpflege.. Das Futterhaus.. dm-drogerie markt.. luebue's new house.. achtung! kaffeemaschine.. Straßenbahnring 3.. Hach, Indian Summer.. Me and our baby.. Oct 05, 14.. Stolzes Pferd.. Sonne genießen.. Oct 04, 14.. Part of my family.. Morning herd.. Oct 03, 14.. My sweet and my on Ello famous Riesenteddypferdchen.. My girl and Sæla.. Our baby horse it hurt.. Not good.. Sep 28, 14.. Herbstwiese.. Im Wald.. Drei Pferde auf Viereichen.. Sep 27, 14.. Finally again.. Sep 21, 14.. They were preparing for D4.. Sep 20, 14.. Two of my kids together in V5 finals.. Cool, isn t it?.. Beliebiges Tempo Tölt.. T7.. Finaaale.. Abendtölt.. Tölt.. Vor der T7.. And our girl is riding as well.. One of two children in this V5.. And quite nice tœkt even.. They did a good job, the two.. Oups.. She s five not four.. Of course.. No one would ride a four year old at a competition.. Sep 19, 14.. Goldener September.. Abendruhe.. Sep 14, 14.. Having a drink.. Into the forest.. Now.. Come on, teddy, let go for a ride.. Our baby.. Sep 13, 14.. Monty working with our horses.. Sort of.. Sweety.. Ok, breakfast over now, teddy.. Im Wind.. Sæla und Quarta.. Morning walk.. Sep 07, 14.. Erstmal trinken.. Fat green gras and our baby horse.. Lunch beak is over, my girl.. Sep 03, 14.. Gjostá in the box.. Horse in the box.. Gjosta sieht heute gar nicht wie eine Fünfgängerin aus.. Sæla.. Aug 31, 14.. Drei Pferde putzen.. Komm, Gjosta.. Vordís und Monty.. Aug 30, 14.. Quarta had a lesson with Vordís today.. Quarta and my Riesenteddypferdchen today.. Teddyyyyyy.. Aug 28, 14.. Gjosta geht es wieder besser.. Favorites.. Recent Tracks.. Top Artists.. Top Tracks.. Mahler: Symphony #2 In C Minor, Resurrection - 5.. Im Tempo Des Scherzos.. Wild Herausfahrend.. by Eteri Gvazava, Anna Larson; Claudio Abbado: Lucerne Festival Orchestra, Orféon Donostiarra.. Oct 02, 14.. Mahler: Symphony #2 In C Minor, Resurrection - 4.. Urlicht (Sehr Feierlich Aber Schlicht).. Mahler: Symphony #2 In C Minor, Resurrection - 3.. In Ruhig Fließender Bewegung.. Mahler: Symphony #2 In C Minor, Resurrection - 2.. Andante Moderato.. Sehr Gemächlich.. Mahler: Symphony #2 In C Minor, Resurrection - 1.. Allegro Maestoso.. Das glühende Grab (Dóra Guðmundsdóttir 3).. by Yrsa Sigurðardóttir.. Sep 30, 14.. Barrowland Ballroom.. by Amy Macdonald.. Sep 11, 14.. Mr Rock Roll.. Let s Start a Band.. Don t Tell Me That It s Over.. Chris de Burgh.. Klaus Hoffmann.. Bruce Springsteen.. Amy Macdonald.. Juli.. Sigur Rós.. Alban Berg Quartett.. Neil Diamond.. Herbert Grönemeyer.. Madonna.. Michael Jackson.. Coldplay.. Glenn Gould.. ABBA.. Anastacia.. Jan Garbarek.. Hans-Jürgen Hufeisen.. Various Artists.. Udo Lindenberg.. Tina Turner.. Peter Fox.. Ludwig van Beethoven.. Christina Stürmer.. Wir sind Helden.. Pink Floyd.. Ben Howard.. Washed Out.. David Baldacci.. Die Ärzte.. Volker Rosin.. NDR 2 - Frühstück bei Stefanie.. Glee Cast.. Falco.. Roger Cicero.. Ich + Ich.. Annett Louisan.. The Hilliard Ensemble.. Johannes Brahms.. Chitta.. Friday Night At The Movies.. Ken Follett.. by.. 60 plays.. 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